Die Geschichte der
RegioDartLiga
Gründung
Irgendwann im Frühjahr/Sommer 1992 fanden sich 6 Dart-Mannschaften
zusammen, um einen regulären Ligaspielbetrieb aufzunehmen. Eigentlich wollten
einige dieser Mannschaften am Spielbetrieb der DSAB, der sogenannten Löwen-Dart-Liga,
teilnehmen. Dem stand jedoch dagegen, daß bei der DSAB nicht die Mannschaften
Mitglieder sind, sondern die Automatenaufsteller. Diese melden die Mannschaften
und zahlen einen recht hohen Einstandspreis und Startgebühren, die sie sich mit
den Wirten teilen. Es fanden sich jedoch keine Automatenaufsteller, die die
Mannschaften melden wollten bzw. konnten.
Ligastart
Nach dem schon 3-4 Spiele durchgeführt wurden,
fanden sich innerhalb kurzer Zeit noch weitere 6 Mannschaften, die am
Ligaspielbetrieb teilnehmen wollten. Man setzte sich also wieder zusammen und startete die
Spielsaison neu; wobei die schon gespielten Paarungen mit einbezogen wurden.
Gründerväter und Initiatoren
Als Hauptinitiatoren sind hier zu erwähnen:
Gerd Fleck als Ligakapitän, vom DC Tukan in Bad Säckingen & Hans-Jörg
Heine als 2. Vorstand, damals Wirt im Salsa in Langenau. Sie übernahmen die
Hauptarbeit und Organisation des Spielbetriebs.
Der eigentliche Initiator des Ganzen war jedoch ein Mann, der in der Liga nie
groß in Erscheinung trat und auch nur im ersten Jahr selbst mitspielte: Armin
Lewitzki vom DC Tukan. Er verkehrte mehr oder minder als Stammgast im Tukan und
im Salsa und organisierte ein erstes Freundschaftsspiel der beiden Mannschaften.
Um Fastnacht 92 herum fand dann im Salsa ein Mannschaftsturnier statt. Aufgrund
der daraus resultierenden Kontakte nahm dann der Gedanke zur Aufnahme eines
organisierten Spielbetriebs konkrete Formen an.
Regelung und Arbeit
Im Juli 1992 wurde Fritz Lehmann, seit kurzem Mitglied im DC Tukan, von Gerd
Fleck dazu überredet, für die Liga als Schriftführer tätig zu werden, da er
einen Computer hatte um die Auswertungen zu machen. Er übertrug als Erstes die,
bis zu diesem Zeitpunkt wenigen, mündlichen Absprachen zur Regelung des
Spielbetriebs auf Papier und ergänzte sie um eine ganze Reihe weitere
Regelungen, die bei der folgenden Kapitänssitzung besprochen und
vollumfänglich übernommen wurden. Zudem verhalf er der Liga zu ihrem heutigen
Namen RegioDartLiga und kreierte ein entsprechendes Logo.
| Weitere Daten |
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1992 |
Gründung der Liga. erst 6 Mannschaften und nach Neustart 12 Mannschaften nahmen teil. |
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1993 |
Auf Initiative von Fritz Lehmann wird entsprechend dem Vereinsrecht eine 5-köpfige Vorstandschaft eingeführt. Die Arbeit des Schriftführers wird aufgeteilt in Schriftführer und Ligasekretär. |
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1994 |
19 Mannschaften spielen in 2 Gruppen in der C-Liga. |
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1995 |
31 Mannschaften spielen in 2 Gruppen in der C-Liga und 1 Gruppe in der neuen B-Liga. |
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1996 |
Gerd Fleck tritt als
Ligakapitän zurück. Jahr des Kampfes |
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1997 |
37 Mannschaften
spielen in der neu erstellten A-Liga, B-Liga und 2 Gruppen in der C-Liga. Fritz Lehmann wird Ligakapitän. Es werden Kontakte in die Schweiz aufgebaut. Spieler der RDL und aus der Schweiz nehmen gegenseitig aktiv als Mannschaftsmitglieder am jeweiligen Ligaspielbetrieb teil. |
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1998 |
42 Mannschaften
nehmen am Spielbetrieb teil. Im März werden die Webseiten der Liga ins Internet gestellt. |
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1999 |
Fritz Lehmann
gibt den Posten als Ligakapitän aus beruflichen Gründen wieder ab. Karl-Heinz Ruef wird Ligakapitän. Es werden Kontakte nach Frankreich aufgebaut, der gegenseitige Besuch von Turnieren mehrt sich, Spieler aus Frankreich sowie aus der RDL nehmen gegenseitig aktiv als Mannschaftsmitglieder am jeweiligen Ligaspielbetrieb teil. David Schneider, französischer Spieler beim DC Lucky Soldier, wird Europameister. |
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2000 |
Die Ligasaison
ist beendet. Schau´n wir mal, was an erzählenswertem aus der Saison übrigbleibt. |
Satzung / Reglement
Inzwischen ist das Reglement auf 8 DIN A4 Seiten angewachsen und in die Bereiche
Satzung und
Reglement aufgeteilt. Alle diesbezügliche Änderungen
werden in den Kapitänssitzungen besprochen und nur nach mehrheitlicher
Zustimmung übernommen.
Ligastruktur
Die Liga an sich ist ein Zusammenschluß von gleichberechtigten Mannschaften mit
einer gewählten Ligaleitung, die sich in der Regel aus Vorstandsmitgliedern
der Mannschaften zusammensetzt und die den Spielbetrieb organisieren.
Mitglieder der Liga sind die Mannschaften, nicht die einzelnen Spieler.
Gespielt wird Elektronik-Dart, (es werden Pfeilen mit Plastikspitzen auf elektronische Automaten geworfen)
mit den
Spielmodis: 301 Einfach aus, 301 Master Out, 501 Master Out.
Das Spiel
Eine Mannschaft besteht aus mindestens 6 Spielern/innen. Jede/r Spieler/in
spielt höchsten 3 Einzel und ein Doppel. Es werden je mannschaftsbegegnung 21
Spiele augetragen: 18 Einzel und 3 Doppel. Die Spielpaarungen werden per
Listennotation zugelost. Der/die Spieler/in, welche/r zuerst 2 Spiele gewonnen
hat, gewinnt den Satz.
Tingelfest
Schon seit Bestehen der
Liga wird jedes Jahr zum Saisonabschluß das Tingelfest ausgerichtet. (Tingel = wirft ein
Spieler mit seinen 3 Pfeilen in einem Durchgang weniger als 16 Zähler, ist dies
ein Tingel (auf deutsch ein Sc@&*##...Wurf). Der Spieler
zahlt für diesen Wurf einen kleine Obulus in die Tingelgeldkasse. Von diesem
Geld wird dann das Tingelfest ausgerichtet.) Am Tingelfest wird die Siegerehrung
und die Pokalvergabe durchgeführt.
18.07.2009